So Geht’s! Veranstaltung am 15.05.18 in der Kreisverwaltung Ingelheim

Etwa hundert Personen waren bei der Veranstaltung anwesend, darunter zahlreiche Unternehmen.

Auf der gut besuchten Informationsveranstaltung „Beschäftigung von Geflüchteten – Wege für Unternehmen“ am 15. Mai in der Kreisverwaltung Ingelheim gab es Antworten für kleine und mittlere Unternehmen, die Geflüchtete einstellen möchten oder schon eingestellt haben.

Die Kreisbeigeordnete Frau Ursula Hartmann-Graham eröffnete den Abend mit einem Grußwort.

In Kurzvorträgen, Experteninterviews und an Infoständen veranschaulichten das Büro für Flüchtlingsangelegenheiten des Jobcenters Mainz-Bingen, die Kammern und Handwerksbetriebe sowie weitere Akteure der Flüchtlingsarbeit den Weg der Geflüchteten bis in den Betrieb. „In den vergangenen Jahren sind viele Menschen zu uns gekommen. Sie bringen ein gewaltiges Potential mit, den Fachkräftemangel der Betriebe aufzufangen“, so die zuständige Kreisbeigeordnete Ursula Hartmann-Graham.

Allgemeines Interesse am Thema sowie konkrete Absichten zur Beschäftigung von Geflüchteten motivierten rund 50  Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen aus dem Landkreis Mainz-Bingen und der Landeshauptstadt Mainz dazu, die Gelegenheit zu nutzen, sich einen Überblick zu verschaffen und bereits gemachte Erfahrungen auszutauschen. Darunter waren viele Unternehmen aus dem Bereich des Handwerks,der Logistik und des Gartenbaus sowie der Landwirtschaft, hier insbesondere des Weinbaus. Somit waren alle prägenden Wirtschaftssektoren der Region, die von Personalknappheit bereits jetzt stark betroffen sind, vertreten.

Aspekte der Beschäftigung von Geflüchteten erläuterten Maria Qadiri, Harald Kaul und Niklas Wohlleben vom Jobcenter Mainz-Bingen.

Das So-Geht’s-Projektteam Salim Özdemir, Torben Anschau und Anis Hamadeh stellten das Projekt vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer Interviewrunde an den sechzehn Ständen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre individuellen Fragen an die Experten zu richten und sich untereinander auszutauschen. Zusätzlich gab es ein Buffet und eine musikalische Darbietung zweier Musiker der Mainzer Weltmusik Akademie.

Unternehmer Ali Sanli im Interview mit Projektleiter Salim Özdemir

Fünfzehn Akteure aus dem Landkreis erklärten in Kurzinterviews ihre Arbeit an Ständen.

Die Informationsveranstaltung, die in Kooperation mit dem Landkreis Mainz-Bingen stattfand, ist Teil des Projektes „So geht’s 2018. Unternehmen beschäftigen Flüchtlinge erfolgreich“ der Mainzer Kompetenz Initiativen e.V. (MKI). „Arbeiten in Deutschland als Neuankömmling birgt Herausforderungen – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber“, so Projektleiter Salim Özdemir vom MKI, der das Konzept bereits im Vorjahr erarbeitet und erste Veranstaltungen zum Thema organisiert hat. Diese seien jedoch machbar, man müsse sich nur mit den Anforderungen auseinandersetzen und Kooperationen mit Experten und Arbeitsmarktakteuren im Landkreis eingehen – die in der Region zahlreich und aktiv vertreten sind.

Saud Hami und Khalil Omar von der Mainzer Weltmusik Akademie spielten im Kulturprogramm kurdisch-syrische Weisen.

Das Projekt organisiert daher über das ganze Jahr 2018 zahlreiche Veranstaltungen zur Vernetzung und Information über die Beschäftigung von Geflüchteten für Unternehmen und zeigt so Wege auf, wie das erfolgreich gelingen kann. Gefördert wird das Projekt vom Landkreis Mainz-Bingen, dem rheinland-pfälzischen Arbeitsministerium sowie dem Europäischen Sozialfond (ESF).


Power-Point-Präsentation MKI

Power-Point-Präsentation Kreisverwaltung

 

 

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